Windows Quick Start Guide

Dieser Guide beschreibt das Aufsetzen der Entwicklungsumgebung auf einem Windows-System, um klassische (Win32-)Desktop-Anwendungen mit der Murl Engine erstellen zu können. Er gilt für die folgenden Betriebssysteme:

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7
  • Windows 8/8.1
  • Windows 10

Vorbedingungen

Die folgenden Vorbedingungen müssen erfüllt sein, um mit der Murl-Anwendungsentwicklung unter Windows beginnen zu können:

Compiler/IDE

Im ersten Schritt muss eine der unterstützten IDEs heruntergeladen und installiert werden. Wir empfehlen die Verwendung einer der folgenden Versionen von Microsoft Visual Studio in einer beliebigen Edition (Express, Community, Standard, Professional, ...):

  • Visual Studio 2008 (auf Anfrage)
  • Visual Studio 2010
  • Visual Studio 2013
  • Visual Studio 2015

Einige davon finden sich auf der Microsoft Visual Studio Downloadseite:
http://www.microsoft.com/visualstudio/deu/downloads

Alternativ kann im Microsoft Download Center nach der bevorzugten Version gesucht werden:
http://www.microsoft.com/en-us/download/developer-tools.aspx?q=developer+tools

Zusätzlich sollten die aktuellsten Service-Packs für die gewählte Visual Studio-Version installiert werden. Siehe Microsoft Download Center.

Optional können auch die folgenden Extensions installiert werden:

Da die Murl Engine UTF-8 für das String-Encoding verwendet, sollte auch das Datei-Encoding in Visual Studio auf UTF-8 geändert werden. Bei geöffneter Datei im Menü "File" -> "Advanced save options" -> "UTF-8 without signature"

DirectX SDK

Im zweiten Schritt ist es notwendig, das aktuelle DirectX SDK (Juni 2010) herunterzuladen und zu installieren. Download Link:
http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=6812

Grafiktreiber

Außerdem ist es dringend empfohlen, die neueste Grafiktreiber-Version zu installieren, die direkt vom jeweiligen Hersteller angeboten wird. Dies ist besonders wichtig, wenn die Murl Engine mit OpenGL verwendet wird, da die originalen Microsoft-Grafiktreiber üblicherweise nur eine veraltete OpenGL API-Version unterstützen. Passende Downloads finden sich auf den jeweiligen Websites der Grafikkartenhersteller:

Installieren der Murl Engine

Zuerst solltest du dir ein Verzeichnis erstellen, in das die Murl Engine installiert werden soll. Als Vorsichtsmaßnahme solltest du bei der Wahl des Verzeichnispfades auf Leerzeichen, Umlaute oder Sonderzeichen verzichten, da unter Umständen die Drittanbieter-Toolchains für zukünftig unterstützte Zielplattformen mit derartigen Pfadnamen nicht zurechtkommen könnten.

Lade dir das aktuellste Murl Engine-Archiv herunter und entpacke es in dieses Verzeichnis. Download Link:
http://murlengine.com/?murlpage=download&murlfile=latest

Das war auch schon alles, um die Murl Engine für die Entwicklung von Windows-Anwendungen einzusetzen. Nach dem Entpacken solltest du in deinem Zielverzeichnis die Verzeichnisse "Dashboard.app", murl" und "tutorials" sehen.

C:\MurlEngine
Dashboard.app
Contents
data
...
murl
3rd_party
base
common
...
tutorials
chapter01
...

Testen der Installation

Um die Installation zu testen, kann eines der Murl Engine Tutorials verwendet werden.

Öffne Visual Studio, wähle "Öffnen -> Projektmappe" aus dem "Datei"-Menü und wähle eine der folgenden Dateien abhängig von deiner Visual Studio-Version:

  • Visual Studio 2010:
    tutorials/chapter01/00_hello_world/project/win32/vs2010/hello_world.sln
  • Visual Studio 2013:
    tutorials/chapter01/00_hello_world/project/win32/vs2013/hello_world.sln

Wähle "Start" aus dem "Debug"-Menü, um das erste Tutorial zu kompilieren und zu starten. Du solltest danach ein leeres Anwendungsfenster mit dem Text "Hello World powered by murl engine" in der Titelleiste sehen.

Siehe auch Tutorial #00: Hello, World! für Details zu diesem Tutorial.

Nächste Schritte

Wenn du das erste Tutorial erfolgreich erstellt und gestartet hast, kannst du die weiteren Tutorials durchgehen, die dir Schritt für Schritt die Funktionsweise der Murl Engine näherbringen.

Der Target Installationsanleitung erklärt außerdem, wie du deine Entwicklungsumgebung so einrichtest, dass du deine Anwendungen auch für andere Zielplattformen erstellen kannst.


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